Dijana Simić ist eine der Hauptpreisträger:innen der diesjährigen GEWI-Abschlusspreise. Für ihre von Frau Renate Hansen-Kokoruš betreute Dissertation Intimität und (Gegen-)Öffentlichkeit. Eine gender-orientierte Analyse der bosnisch-herzegowinischen Prosa der Neuen Empfindsamkeit nach 2000 wurde sie (ex aequo) mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Das Institut für Slawistik gratuliert der Preisträgerin herzlich.
Mit dem GEWI-Preis für wissenschaftliche Abschlussarbeiten zeichnet die Geisteswissenschaftliche Fakultät alljährlich die besten Masterarbeiten und Dissertationen aus. Besondere Berücksichtigung finden Arbeiten, deren Thematik hohe gesellschaftliche Relevanz hat. Die Fakultätsleitung wählt aus allen Einreichungen die besten sechs Arbeiten aus. Die ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen erhalten Geldpreise, außerdem erhalten die Hauptpreisträger:innen die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit in der Open-Access-Publikationsreihe „Gewi Ausgezeichnet“ (Graz University Library Publishing) zu publizieren.
Dijana Simić ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, deren Forschung und Lehre sich transdisziplinär zwischen Gender Studies, Slawistik und (Süd-)Osteuropaforschung bewegen. Neben ihren Beschäftigungen als Universitäts- sowie Projektassistentin an den Universitäten Graz und Innsbruck unterrichtete sie auch als Lehrbeauftrage für slawistische Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Gender Studies an den Universitäten Graz, Wien und Innsbruck sowie an der Akademie der bildenden Künste Wien.
Ein Interview (https://gewi.uni-graz.at/de/ueber-die-fakultaet/preise-preistraegerinnen-1/#c769046) mit Dijana Simić sowie weitere Infos (https://gewi.uni-graz.at/de/neuigkeiten/) zu den diesjährigen Preisträger:innen gibt auf der GEWI Website.