Künstlerische Praktiken können als wesentliche Momente innerhalb der kulturellen Verortung Europas von der Antike bis zur Gegenwart begriffen werden. Dabei ergeben sich im Besonderen aus der Betrachtung der vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen den Künsten und den dabei angewandten ästhetischen Verfahren aufschlussreiche Einblicke in die jeweiligen soziokulturellen Kontexte, die maßgeblich für die ideologische Konstruktion Europas wirken. Imaginierte und physische Ortswechsel bspw. in Migrationsprozessen bedingen notwendigerweise die Beschäftigung mit Heimat/en und beeinflussen ästhetische Prozesse.
Mittwoch, 29.03.2023